Recke(n) am Reck

9. September 2007

Wer hätte gedacht, dass Turnen als Massensportart taugt?! Die WM in Stuttgart hat das eindrücklich gezeigt.

Im Reck-Finale vorhin wurde einem fast schwindlig. Wahnsinn, was für eine Nummer der deutsche Nachwuchsstar Fabian Hambüchen hingelegt hat. Wenn ich (mit Grausen) daran denke, dass ich Ende der elften Klasse gerade mal mit Ach und Krach den »Aufschwung« hinbekommen habe (dafür gab’s immerhin noch eine glatte Vier) – von »Umschwung«, »Kippe« und ähnlichen Foltermethoden ganz zu schweigen…

Wie nahe Erfolg und Misserfolg beieinander liegen, bewies übrigens die Live-Übertragung im ZDF. Dort moderierte Ronny Ziesmer – der deutsche Turner, der 2004 beim Pferdsprung schwer verunglückte und seitdem querschnittsgelähmt ist. Ich freue mich für ihn, dass er sein Fachwissen so gekonnt einbringen konnte.

 

Ein Kommentar zu “Recke(n) am Reck”

  1. martin meint:

    …tja, sport ist mord. oder manchmal auch nicht. ohne den, mitunter auch gefährlichen motorsport gäbe es keine neuen entwicklungen in der automobilindustrie (leichtbau etc.). turnen hab ich noch nie gemocht und nicht können wollen. dafür prangert eine noch schlechtere note auf meinem abizeugnis *lach*…makaberer rückschluss: dafür sitz ich nicht im rollstuhl, was ja durchaus passieren kann. - bei nicht ständig tüv-geprüften von laien selbst montierten turngeräten in schulen, die durch sparzwang auch nicht besser werden. da erinnert man sich doch gleich an die kniescheiben, schlüsselbeine und arme, die so zahlreich in der schulzeit gelitten haben. was man jedenfalls vom hörensagen so mitbekommen hat. aber wie genesis schon sagten: turn it on again.

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