Alles sch…
1. August 2010Aber was mir Gewinn war, das habe ich um Christi willen für …
Predigttext für den 9. Sonntag nach Trinitatis ist Philipper 3,7-11. Dank meiner Bibelkundeprüfung Anfang 2005 – und dank meines damaligen Prüfers Manfred Oeming – wird mir insbesondere die Einleitung nicht so rasch aus dem Kopf gehen:
Oeming: »Wie sieht Paulus denn da [in Philipper 3,7] sein früheres Leben?«
Ich: Na ja – im Vergleich mit seiner neuen Existenz…findet er es…nicht mehr so gut.
Oeming: »Na, nicht so vorsichtig! Haben Sie die Formulierung im Kopf?«
Ich: »"Mein früheres Leben halte ich jetzt für…Dreck." Oder so ähnlich.«
Oeming: »Oder so ähnlich.« Was denn nun?
Ich: »"… das habe ich um Christi willen für Schaden erachtet."«
Oeming: »"Sch…" – das ist schon mal gut. Aber jetzt sagen Sie’s doch endlich…!«
Also: Wer schon immer mal das »Sch…«-Wort von der Kanzel sagen wollte: Wann, wenn nicht jetzt? Meines Wissens kennt das Neue Testament keine anderen Fäkalausdrücke (während im Alten Testament häufiger mal von »Scheiß-Dingern« – vgl. Hesekiel 8,10 – gesprochen wird). Und: Hätte Paulus eindrücklicher in Worte fassen können, wie unendlich viel Christus ihm bedeutet?!















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