Nervige Post

5. November 2010

»Verbindlich. Vertraulich. Verlässlich.« Klingt gut. Keine Ahnung, ob ich den neuen »E-Postbrief« der Deutschen Post je brauche. Aber man kann ja nie wissen. Und bevor all meine Namensvetter dieser Welt schneller sind… Dachte ich – und registrierte mich. Es kostet ja nichts.

…eine leichtfertige Aussage, die ich im Nachhinein ein klein wenig relativieren muss. Ist ja in Ordnung, dass die ein langes Passwort mit Zahlen und Sonderzeichen drin fordern. Auch den notwendigen persönlichen Gang zur Postfiliale kann ich noch nachvollziehen. Aber die Flut an (herkömmlicher!) Post, die mich in den folgenden Wochen erreichte, hatte es schon in sich. Und nervte gehörig. Mindestens zwei umfangreiche Bestätigungen, Passwörter für dies und das, eine »AdressTAN« – und nach deren ordnungsgemäßer Eingabe im Online-Portal gleich nochmal eine, weil ich meine Postanschrift versehentlich nochmal abgespeichert hatte…

Ach ja: Das Mobiltelefon wird gleich auch noch mit hineingezogen – durch die stets benötigten Sicherheitsabfragen via »HandyTAN«. Und diverse Erinnerungs-SMS. Gestern kam mal wieder eine. Kurz und bündig: Ich hätte »einen neuen E-Postbrief von kundenservice@dpdhl.epost.de erhalten.« Na und?

 

16 Kommentare zu “Nervige Post”

  1. Justus meint:

    Du machst nicht gerade Mut, es auszuprobieren… Danke für diesen Bericht!

    Ich hab irgendwo gelesen, dass man sich in den AGB verpflichtet, einmal monatlich das E-Post-Konto zu checken. Das finde ich nervig, wenn es eh so sinnlos ist. Für eine verschlüsselte E-Mail bezahle ich doch keine 55 Cent…

    Liebe Grüße von einem meistens stillen Leser :-)
    Justus

  2. Daniel meint:

    Eeeeeeecht – dann auch noch SOLCHE AGB??? Gleich nachschauen…

  3. Daniel meint:

    Hmm…auf Anhieb hab ich nix in die Richtung gefunden. Nur die erwartbare Ermahnung, doch ja einmal werktäglich (!) den Zugang zu kontrollieren – damit man davon ausgehen kann, dass ein zugestellter E-Postbrief auch wirklich gelesen worden ist. Ja ja… Aber völlig richtig: Lass es lieber bleiben.

  4. Justus meint:

    Werktäglich? Echt? Und ich fand schon monatlich nervig…

  5. josch meint:

    also, ich hab ja jetzt auch so ne sms aufs handy bekommen … von wegen “Sie haben einen neuen E-Postbrief von kundenservice@dpdhl.epost.de erhalten.
    erstaunlich find ich nur dass, wenn ich dann den link eingeben, die seite ja irgendwie nicht gefunden wird … statt dessen geht meine suchmaschine auf, wo ich auf das forum hier gestoßen bin …

    aber genervt bin ich deswegen auch schon …. irgendwelche werbe-sms bzw epostbriefe braucht die welt sicher nicht …

    und das anmelden für die epost war auch ätzend …. was da nicht alles gemacht werden musste, nur um sich da anzumelden …

    ich würds nicht nochmal machen …

  6. Daniel meint:

    Hmm…welchen Link meinst du? kundenservice@dpdhl.epost.de ist ja eher ’ne email-Adresse… Ein E-Postbrief war schon da. Allerdings nur ein Newsletter. :-/

  7. Katja meint:

    … ich hab das Grauen auch schon hinter mir. Und bereut…

  8. Abuelo meint:

    Hallo!

    Auch ich habe inzwische zwei dieser ominösen SMS bekommen.
    “kundenservice@dpdhl.epost.de”. Wer steckt dahinter?
    Werde den ganzen Schwindel nicht mehr mitmachen. Etwas sehr wichtiges kann man mir per EINSCHREIBEN schicke, andere Dinge per BRIEF oder MAIL.

    Abuelo grüßt die Runde

  9. Pinkwart meint:

    Der E-Postbrief ist der aller größte Scheiß. Man bekommt eine SMS das man einen e-Postbrief erhalten hat und wo kann mann ihn abrufen??
    Wenn ich einen Brief erhalten habe möchte ich ihn lesen ohne von vornherein stundenlang Werbescheiß und AGB der Post studieren zu müssen!!!!

  10. Achim meint:

    Wenn man sich die Mühe macht und eine Mail an die Emailadresse “kundenservice@dpdhl.epost.de” sendet, wird man feststellen, daß die Nachricht nicht zustellbar ist. Im übrigen ist es gefährlich, seinen ganzen Briefwechsel über e-post oder gmx-dmail oder was auch immer laufen zu lassen. es braucht nur ein böser mensch zugang zum epost konto bekommen und schon kann dieser mit einer fremden identität schaden anrichten. außerdem kann es passieren, daß ich mit meinem rechner nicht ins internet komme, weil defekt oder was auch immer und schon verpasse ich eine wichtige frist, lese die post vom gericht nicht und ich bin der dumme. da lobe ich mir doch den briefkasten, den jeder von uns gewohnheitsmäßig jeden tag öffnet. .. und geld für ne mail werde ich niemals zahlen …

  11. Paul Rehermann meint:

    Viel zu kompliziert und umständlich.
    Wird sich nach meiner Meinung so nicht durchsetzen.
    Ich verzichte!

    Gruss

  12. Matthias meint:

    Hallo zusammen, mir ging es ähnlich wie Justus…
    Machte mit, kostet ja nichts. Das ganze Anmelde-
    procedere war jedoch voll nervig.
    Die regelmässigen SMS: Sie haben einen neuen
    E-Postbrief von “kundenservice@dpdhl.epost.de”
    erhalten werden mittlerweile ignoriert bzw. ge-
    löscht, da ich bislang noch keinen (wo?) gefunden
    habe.
    Gruss

  13. Daniel meint:

    Doch, da sind schon Postbriefe … Diverse Erinnerungen und Ermahnungen der Deutschen Post, nehme ich doch an. Allein deshalb ignoriere ich sie beflissen …

  14. Peter meint:

    Hallo Allerseits,

    den “neuen E-Postbrief” kann man nur nach dem Einloggen mit der eigenen E-Post-Adresse und Passwort unter e-post.de einsehen. Hat man aber auch mitgeteilt bekommen.

    In der SMS steht lediglich das man von “kundenservice@dpdhl.epost.de” einen neuen E-Postbrief erhalten hat.

    Viel Erfolg!

  15. Daniel meint:

    … ääh, ja, das ist schon klar … Aber mich interessieren halt weder die “richtigen” Briefe noch die Erinnerungen. :-/

  16. mo meint:

    Ich habe mehrfach einen Anruf auf Togo und dann auch noch die Nachricht, dass meine Epost nicht zugesagt werden konnte.
    Hatte jemand Erfahrung?

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