Hauptsache pünktlich?

5. August 2011

…ein kurzer, besonders hörenswerter Auszug aus Harald Sommerfelds neulich erwähntem Referat:

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Dass ich die erwähnten Klagen aus dem landeskirchlichen Kontext überhaupt nicht kenne, ist dann nicht unbedingt ein gutes Zeichen, oder?!

 

4 Kommentare zu “Hauptsache pünktlich?”

  1. birgit meint:

    :) Hübsch.
    Allerdings ist die landeskirchliche Gottesdienstkultur damit nun gar nicht kompatibel. Bei mir gehört im GD alles zusammen – und deshalb machts mich kirre, wenn Leute zu spät kommen – kommt aber eh selten vor.
    Wo mir Unpünktlichkeit dagegen oft begegnet, ist bei PfarrerInnen. Es gehört eigentlich zum guten Ton, etwas zu spät oder zumindest sehr abgehetzt zu Terminen zu erscheinen. Die andern könnten sonst denken, man habe Zeit. Gott bewahre!

  2. Daniel meint:

    Klar, – so, wie unsere Gottesdienste normalerweise konzipiert sind, wäre Unpünktlichkeit tatsächlich eine Störung. Ich finde es aber spannend, zu überlegen, ob und wie es auch mal ganz anders gehen könnte… (Und: Kommen manche Menschen deshalb nicht in Gottesdienste, weil die so klar strukturiert sind?!)

  3. birgit meint:

    In der orthodoxen Tradition gibts ja ein Kommen und Gehen. Das liegt aber daran, dass der Priester das Wesentliche eh allein macht. Das ist ja bei uns nicht so. Es braucht die Gemeinde zum GD-Feiern.

  4. Daniel meint:

    Stimmt, – die orthodoxe Begründung für ein Kommen und Gehen fände ich auch schwierig. (Wobei die meisten Gemeindeglieder genau das denken dürften, – dass im Gottesdienst eine Person alles alleine macht…) Im Referat geht es ja eher um ein Hinhören auf die Kultur, in der Kirche sich bewegt. Und sollte die irgendwann klar gegen feste Anfangszeiten sprechen, dann…

Deine Meinung?!