Frage auf alle Antworten

10. Dezember 2011

Das Christentum gibt nicht Antworten auf alle Fragen. Vielleicht ist es genau andersherum: Das Christentum ist die Frage, die alle Antworten in Frage stellt.

Arne Bachmann sinngemäß in seinem Vortrag über »Kultur« auf dem jüngsten Emergent-Deutschland-Forum in Berlin.

 

4 Kommentare zu “Frage auf alle Antworten”

  1. Steffen meint:

    “Das Christentum gibt nicht Antworten…”
    Natürlich nicht! Kann es nicht, wird es nicht können.
    Aber: Christus Jesus IST bekanntlich die eine Antwort.
    Das “Christentum” ist dann ein ganz anderes Thema, denn das kann ja nur das sein, was wir “Menschen des Weges” (Das gefällt mir viel besser als “Christen”. Habe ich von Klaus Douglass geklaut.)draus gemacht haben und draus machen.
    Die Antwort werden wir aber erst kennen, wenn wir endlich wieder mit Christus Jesus zusammen sind…
    Bis dahin folgen wir seinem Weg, versuchen es zumindest;-) meistens.
    Bis dahin also: Christentum….und mehr Fragen als Antworten.
    Bis dahin bleibt nur veränderliche und wandelbare Theologie und ähnliche schwache Versuche des Verstehens.
    Aber gut zu wissen, dass es und wo es die Antwort gibt. Das berruhigt ungemein und macht froh und Lust auf “mehr” Weg………………………………………….
    we`re walking…

  2. Daniel meint:

    Antworten geben oder die Antwort sein, – das ist tatsächlich der entscheidende Unterschied, glaube ich … »Menschen des Weges« hießen die Christen übrigens schon von Anfang an, wenn mich nicht alles täuscht!

  3. Steffen meint:

    »Menschen des Weges« hießen die Christen übrigens schon von Anfang an, wenn mich nicht alles täuscht!
    Sicher, doch welcher “einfache” Mensch des Weges weiß das heute noch?
    Ich jedenfalls werde das ab jetzt so beibehalten, denn mir gefällt der Gedanke sehr, durch Christi Ruf, mehr ein Wanderer auf dem Weg zur Antwort hin und der Wahrheit Gottes (also Jesus) nach sein zu dürfen…

  4. Steffen meint:

    Erfahrung eines Langstreckenläufers:
    Niemals vom Weg abkommen!
    Es ist zu rutschig abseits des einen Weges und fürht zu bösen Stürzen und Verletzungen. Also: Immer und unter allen Umständen (ja manchmal sogar stur) auf dem Weg bleiben, auch wenn der manchmal verdammt schmal und steil wird. (Matth. 4; 10 ist eine einzige Beschreibung von absoluter Freiheit)
    Nur der Blick aufs Ziel trägt den Läufer durch…

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