Falsche Fährte

7. Februar 2008

Die GEZ macht einen lahmen gemütlichen Eindruck auf mich. Zumindest dann, wenn es ihrem eigenen Vorteil dient. Mein aktuelles Anliegen wurde immer noch nicht endgültig bearbeitet – ich warte sehnsüchtig auf die Abmeldebescheinigung…

»Wäre doch gelacht, wenn die nicht schneller können«, dachte ich mir. Und habe – nach Absprache mit der betroffenen Person, versteht sich – folgenden Brief abgeschickt (der sich via Mausklick vergrößern lässt):

In Deutschland gibt’s garantiert ’ne Menge Schreiberlinge, die so was ernst meinen – und wer weiß, was die GEZ ihnen tagtäglich verdankt… (Hätte ich doch eine Absenderadresse angeben sollen? Und eine Prämie bekommen?!) Die routinierte Reaktion kam nach rund zwei Wochen. Vor wenigen Stunden meldete mein Bekannter: »Post von der GEZ. Vier Seiten, ob ich alle Geräte angemeldet habe, welche Fallkonstellationen es gibt und ob ich nicht evtl. noch ein Gerät nachmelden möchte. Hey, ich will Besuch!«

…denke, auch mit der persönlichen Visite klappt es noch. Aber sie werden nichts finden. Zumindest keinen Fernsehr. :-)

 

Ein Kommentar zu “Falsche Fährte”

  1. martin meint:

    …ich frag mich gerade: was macht der zoll mit solchen tipps bezüglich schwarzarbeit. man könnte ja zeitgleich eine meldung an gez und zoll absetzen: polnische bauarbeiter haben ihr radio nicht angemeldet und arbeiten steuerfrei. mal sehen wer schneller da ist. – oder das überhaupt ernst nimmt. *hahaha*

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