Ein Traum von Kirche

13. März 2007

Visionäre Beiträge sind in Simons Blog keine Seltenheit. Aber diese Woche wird ganz ausdrücklich dazu eingeladen: Christen sollen ihre Träume von Kirche in Worte fassen. Schön, dass sich mittlerweile auch die 11jährige Jana zu Wort gemeldet hat!

…ich finde die gestellte Aufgabe gar nicht so leicht. Viele Träume sind einem ja schon kurz nach dem Aufwachen nur noch teilweise in Erinnerung. Trotzdem: Ein Aspekt bewegt mich schon seit mehreren Jahren – und das liegt nicht an meiner unbestreitbaren Vorliebe für Überraschungseier…

Ich träume von einer Kirche, die überrascht: Mit ihrer Liebe. Mit ihrer Präsenz. Mit ihrer Hoffnung.

Geduld mit Verbitterten. Besuche bei Einsamen. Sich einlassen auf die permanenten Nachfragen von Skeptikern. Auftauchen, wo keiner mit Kirche rechnet. (Warum keine Geburtstagsbesuche bei 30jährigen?!) Menschen grundlos beschenken. Dem Briefträger »Danke« sagen. Die Nachbarn ansprechen. Geburtstage in Erfahrung bringen – und von Herzen gratulieren. Sich einmischen, wo eine verrückt-gleichgültige Gesellschaft den Bach runtergeht – in Leserbriefspalten, Gemeinderäten und in der Fußgängerzone. Verrückte Aktionen starten. Mut zum Risiko. Gott alles zutrauen.

»Die Liebe erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles.« 1. Korinther 13,7

 

4 Kommentare zu “Ein Traum von Kirche”

  1. Simon meint:

    Klasse!

  2. ich (martin) meint:

    tja…ein traum von kirche. sehnsucht nach dem paradies auf erden. ohne gott gehts nicht (weiter). wie auch?!

  3. Melanie meint:

    Hilfe! Genau das will ich! Wie mache ich das nur? Habt ihr tipps?

  4. Daniel meint:

    …vielleicht überlegen, wo Gott mich schon überrascht hat – und darüber staunen?! Ich glaube, das verändert einen – oder eine Gemeinde, wenn sie sich zusammen auf den Weg macht.

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