Archiv für das Thema 'Manfred Lütz'

Fragmentarischer Frieden?

11. Mai 2011

Frieden. Hebräisch: Schalom. Sogar durch theologisch-wissenschaftliche Vorlesungen waberte ein Hauch von Heiligkeit, wenn dieser Begriff fiel. Schalom – das ist weit mehr als Waffenstillstand, mehr als die Abwesenheit von Krieg. Der Ausdruck innigster Vollkommenheit, vollendeter Harmonie zwischen Gott und den Menschen.
Die Schattenseite: Diese Art Frieden scheint ganz weit weg zu sein. Die irdische Wirklichkeit sieht […]

Irre Trennung

21. April 2011

Das Buch ist irre. Und: Irre schwer, meine Leseeindrücke irgendwie in Worte zu gießen. Sicher ist es vorrangig die Sprache, die mir an Manfred Lütz gefällt. Der tiefgründige Humor von Adrian Plass, kombiniert mit der Klarheit etwa eines Wilfried Härle…
Aus inhaltlicher Sicht bleibt mir zum Beispiel der folgende banale Zusammenhang im Kopf: Die katastrophale Tabuisierung […]

Moral-Monopol?

14. November 2010

Nachdem ich Manfred Lütz’ »Gott«-Bestseller neulich so maßlos gelobt habe, ist jetzt auch mal was Kritisches erlaubt. Auch deswegen, weil ich es Lütz eigentlich zugetraut hätte, diesem einen populären Widerspruch zu entgehen.
Anfangs wird noch – sehr treffend – festgestellt: Weder Religion noch Christentum noch Kirche sind Moralanstalten. (Was auch schon der gute alte Kant erkannt […]

Lektüre-Liste

25. Oktober 2010

Inzwischen erwähne ich es mit einem Hauch Melancholie: Im Urlaub hatte ich so richtig viel Zeit zum Lesen.
Die mitgeschlepptennommenen Bücher hatten primär äußere Kriterien zu erfüllen: mindestens Taschenbuch-, möglichst Reclam-»Universal-Bibliothek«-Format. Inhaltliche Abstriche habe ich aber nicht ausgemacht.
Atlas der Globalisierung (schon während der Zugfahrt nach Frankfurt ausgiebig studiert, deswegen ebendort vier Wochen deponiert). Beeindruckend designte Statistiken […]